Molekulargenetische und funktionelle Expression von Inflammation und Osteogenen Markern im Ratten-Pseudarthrosenmodell

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Anbieter der Doktorarbeit

Klinik / Institut / Zentrum Externe Einrichtungen - BG Unfallklinik LU
Doktorvater / -mutter PD. Dr. Holger Freischmidt
Ansprechpartner Nick Mattern
Kontakt (E-Mail-Adresse) Nick.Mattern@bgu-ludwigshafen.de

Beschreibung der Arbeit

Art der Arbeit
Thema der Promotion Molekulargenetische und funktionelle Expression von Inflammation und Osteogenen Markern im Ratten-Pseudarthrosenmodell
Voraussichtliche Dauer (in Monaten) 9-12
davon in Vollzeit (in Monaten) 6
Startzeitpunkt ab 01.03.2026
Methoden

In einem experimentellen Ansatz sollen gestörte Knochenheilung im Pseudarthrose Setting objektiv charakterisiert und osteostimulative Therapiestrategien anhand komplementärer molekularer, serologischer und funktioneller Endpunkte evaluiert werden. Die lokale Heilungsbiologie wird über quantitative Genexpressionsanalysen (qPCR) erfasst, um zentrale Prozesse der Heilung abzubilden. Dazu gehören die osteogene Differenzierung und Matrixbildung, die Regulation von Entzündungs und Immunantworten sowie die Angiogenese. Zusätzlich werden Apoptose und zelluläre Stressantworten untersucht, ebenso wie Remodellierungsprozesse und die osteoklastäre Aktivität. Ergänzend erfolgt eine zeitaufgelöste Serumanalytik mittels ELISA und enzymatischer Marker, um systemische Veränderungen des Knochenstoffwechsels longitudinal zu quantifizieren. Untersucht werden Marker der Knochenformation und Resorption wie P1NP, ALP, CTX, TRAP5b und Cathepsin K.

Zielsetzung

Übergeordnetes Ziel ist es, die gestörte Knochenheilung im Pseudarthrose Setting umfassend zu charakterisieren und den biologischen Nutzen osteostimulativer Therapiestrategien im Revisionsszenario vergleichend zu bewerten. Dazu werden krankheits und therapieassoziierte molekulare Signaturen identifiziert, die Osteogenese, Entzündungsregulation, Angiogenese und Remodellierung abbilden. Parallel wird geprüft, ob sich diese Veränderungen in einem konsistenten Verlauf systemischer Marker des Knochenstoffwechsels widerspiegeln. Außerdem wird die Übereinstimmung der molekularen und serologischen Profile mit funktionellen Heilungsendpunkten analysiert, um belastbar zwischen wirksamen und weniger wirksamen Ansätzen zu unterscheiden. Auf dieser Basis sollen kombinierte Muster aus qPCR Daten und Serummarkern eine objektive präklinische Priorisierung vielversprechender Kombinationstherapien und einen Filter für nachfolgende translationale und klinische Entwicklungsschritte ermöglichen.

Rahmenbedingungen

Strukturierte Betreuung

Engmaschige, strukturierte und direkte Betreuung im Rahmen der Forschungsgruppe mit 2 festen, ärztlichen Ansprechpartnern die Vollzeit für die Forschung freigestellt sind. Wöchentliche, interdisziplinäre Forschungssitzungen und monatliche Journal Clubs werden angeboten. Die Doktoranden werden in das wissenschaftliche Arbeiten eingeführt und erhalten gezielte Unterstützung bei der statischen Auswertung und Anfertigung der Dissertationsschrift.

Anforderungen

Interesse an Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteologie sowie am Knochenstoffwechsel im Allgemeinen. Teamfähigkeit, insbesondere die Zusammenarbeit in einem sechs­köpfigen Vollzeitteam, sowie Zuverlässigkeit. Spaß an der Laborarbeit. Ein Freisemester ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich.

Finanzielle Unterstützung
Autorenschaft

Aus den vorliegenden Daten sind mehrere Publikationen geplant bei denen Koautorenschaften selbstverständlich sind.

Anmerkungen

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung und bitten um Beifügen eines Motivationsschreibens und eines Lebenslaufs. Senden Sie Ihre Bewerbung an: Nick.Mattern@bgu-ludwigshafen.de und Felix.Dootz@bgu-ludwigshafen.de

Flyer

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