Charakterisierung des Mesopolysaccharidsystems: die extrazelluläre Polymeroberflächengrenzschicht der viszeralen Pleura

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Anbieter der Doktorarbeit

Klinik / Institut / Zentrum Anatomie und Zellbiologie - Funktionelle Neuroanatomie
Doktorvater / -mutter Prof. Dr. Thomas Kuner
Ansprechpartner Dr. Willi Wagner
Kontakt (E-Mail-Adresse) willi.wagner@uni-heidelberg.de

Beschreibung der Arbeit

Art der Arbeit
  • experimentell
Thema der Promotion Charakterisierung des Mesopolysaccharidsystems: die extrazelluläre Polymeroberflächengrenzschicht der viszeralen Pleura
Voraussichtliche Dauer (in Monaten) 15-18
davon in Vollzeit (in Monaten) 9
Startzeitpunkt 01.05.2019 oder nach Absprache
Methoden

Innovative Kombination von Micro-CT und Elektronenmikroskopie, sowie Histologie, Immunhistologie, Bildverarbeitung. Die erforderlichen Tierversuchsanträge liegen vor.

Zielsetzung

Pleurale Mesothelzellen (PMCs) rücken zunehmend in den Focus der translationalen Lungenforschung. Während der Lungenentwicklung differenzieren sich PMCs, um durch einen als epithelial-to-mesenchymal- transition bekannten Prozess glatte Muskelzellen und Endothelzellen entstehen zu lassen. Eine abweichende Rekapitulation dieser Entwicklung steht in Verdacht eine wichtige Rolle bei der Pathogenese von interstitiellen Lungenerkrankungen, wie der idiopathischen Lungenfibrose, zu spielen. Dabei ist insbesondere die Glycocalyx pleuraler Mesothelzellen „Mesopolysaccharidsystem“ (MPS) als komplexe perizelluläre Matrix aus Glycoproteinen und Glycolipiden von zentraler Bedeutung. Die Entwicklung neuer pleurabasierter Therapeutika setzt eine detaillierte Charakterisierung der PMCs und des MPS voraus. Dabei kommen Licht- und Elektronenmikroskopie sowie Mikro-CT zur strukturellen Charakterisierung der pleuralen Oberflächengrenzschicht an gesundem Gewebe und im Krankheitsprogress zur Anwendung.

Rahmenbedingungen

Strukturierte Betreuung

Im Team werden Methoden erlernt und Ergebnisse in wöchentlichen Laborseminaren diskutiert. Die Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen ist möglich.

Anforderungen

Interesse an innovativen bildgebenden Verfahren und experimenteller und translationaler Forschung. Gute Englischkenntnisse. Laborerfahrung vorteilhaft. Ein versuchtierkundlicher Kurs ist notwendige Voraussetzung, dieser kann zu Beginn der Doktorarbeit erworben werden.

Finanzielle Unterstützung

Unterstützung bei Stipendiensuche-und Bewerbung möglich. Hiwi-Gehalt während Vollzeit- Arbeit möglich.

Autorenschaft

Publikation mit Koautorenschaft geplant. Kongressteilnahmen erwünscht.

Anmerkungen

Interdisziplinäres Projekt unter Beteiligung des Translational Lung Research Center Heidelberg (DZL) (Kuner/Wagner), Dept. of Diagnostic and Interventional Radiology (Wagner) und Dept. of Functional Neuroanatomy (Kuner).

Flyer

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